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Zandpoort
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Archaologische Statte Gennep - Zandpoort

Erleben Sie die archäologische Geschichte des Sandtors in Gennep. Laden Sie die App herunter und stehen Sie vor Ort Auge in Auge mit unserem Archäologen. Er wird Ihnen die bisher verborgene Geschichte des Zandpoorts mit Hilfe modernster virtueller Techniken erzählen. Es ist, als würden Sie sich in die Vergangenheit verwandeln.

Der Name der Stadt Gennep lässt sich vom keltischen Wort „Ganapja“ ableiten. Es ...

Der Name der Stadt Gennep lässt sich vom keltischen Wort „Ganapja“ ableiten. Es bezeichnet einen Ort, an dem zwei Flüsse zusammenfließen. In diesem Fall ist das der kleine Fluss Niers, der nahe Gennep in die Maas fließt. Ein idealer Ort für Töpferwerkstätten! Gennep erlangte wahrscheinlich um das Jahr 1300 Stadtrecht, das genaue Jahr ist jedoch nicht bekannt.

Die in der Stadtrechtsurkunde festgeschriebenen Rechte waren wahrscheinlich eingeschränkt. Trotzdem hatten die Bürger von Gennep das Recht, Zölle zu erheben und sich zu verteidigen. Die von einer Mauer umgebene Stadt hatte drei Stadttore: Nierspoort (im Nordosten), Maaspoort (im Westen) und Zandpoort (im Süden). Am äußeren Rand der nördlichen und westlichen Stadtmauer wurde und das ist besonder, ein doppelte Kanal ausgehoben. Jenseits des Kanals lagen die von den Stadtbewohnern bewirtschafteten Felder und Gärten. Genneps drei Stadttore sind schon lange verschwunden. Dort, wo früher das Zandpoort-Tor lag – das 1810 unter französischer Herrschaft zerstört wurde – erinnert eine halbkreisförmige Steinbank an die ursprünglichen Umrisse dieses wichtigen Zugangs zur Stadt. Im Norden und Westen der historischen Innenstadt ist die Stadtmauer bis heute erhalten geblieben. Der Mauerverlauf wurde in die Pflasterung der Zandstraat aufgenommen. Stahlmarkierungen zeichnen eine archäologische Ausgrabung aus den Jahren 2013/2014 nach. Auch der Verlauf des alten Kanals wurde bewahrt – heute trägt er den Namen „Grüner Kanal“.

Auch die Stadtmauer konnte leider nicht verhindern, dass Genepp im Jahr 1597, auf dem Höhepunkt des Achtzigjährigen Krieges, fast völlig niederbrannte. Auch das Rathaus ging in Flammen auf und damit alle Archive (auch diejenigen von Nachbarorten, Dörfern und Klöstern, die gehofft hatten, ihre Dokumente an einem sicheren Ort aufzubewahren.) Aus der frühen Geschichte Genneps gibt es daher nur noch wenige Schriftstücke. Fehlende Informationen werden durch die anderen Archive der Niederlande und die Puzzlestücke ergänzt, die Archäologen bei Ausgrabungen immer wieder zu Tage fördern.

Da Gennep zwischen zwei Flüssen liegt, blickt es auf eine reiche historische Töpfer- und Keramiktradition zurück. Um das Jahr 1805 gab es in Gennep 15 Keramikwerkstätten. 1988 ließ die archäologische Abteilung der niederländischen Regierung im Nordwesten der historischen Innenstadt (De Doelen) eine große Ausgrabung vornehmen. Man fand die Überreste eines Hauses mit Werkstatt einer Töpferfamilie aus dem 18. Jahrhundert. 2019 wurde bei einer Grabung an der Zandstraat ein Brennofen zutage gefördert. Es ist allgemein bekannt, dass es an verschiedenen Orten der alten Innenstadt Töpferwerkstätten gab. Der Straßenname Pottenhoek ist ein beredtes Zeugnis dieser handwerklichen Vergangenheit.

Die in Gennep hergestellten Töpfereien gehören zur Tradition der niederrheinischen Keramik. Eine einfache, schlichte Töpferarbeit in rötlichem Farbton, die in der Regel mit weißem Schlicker und einer transparenten Bleiglasur verziert wurde. Das Peterhuis Museum, das ebenfalls innerhalb der Stadtmauern liegt, zeigt eine bemerkenswerte Sammlung der typischen Keramik der Stadt.

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ACHTUNG: Der Speer befindet sich auf dem Janlinders-Platz gegenüber der Hema (Zandstraat 61 Gennep).

Touristeninformation
Museum Het Petershuis
Niersstraat 2, 6591 CB Gennep
Öffnungszeiten sind der Website zu entnehmen: www.museumpetershuis.nl

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Kontakt und standort

Zandstraat 61
6591 DB
Gennep